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wegmannAutor: Matthias Grund

August Wegmann startete 1971 sein Informatik-Studium an der Universität Karlsruhe (TH), dem heutigen KIT – ein Jahr vor der Gründung der Fakultät für Informatik.

Es war ein Hiwi-Job, der seinem weiteren beruflichen Leben schon knappe zwei Jahre nach Studienbeginn eine entscheidende Richtung gab. Ausgerechnet am soziologischen Institut (also im »Orchideen-Garten« der TH) bei Dr. Karl Schlagenhauf fand der junge Student eine Anstellung. Seine Aufgabe: Er sollte bei der statistischen Auswertung von Fragebögen behilflich sein. Eine Arbeit, die mühselig genug war, um August Wegmann auf Abhilfe sinnen zu lassen: Er begann Stücke einer Software zu entwickeln, die ihn unterstützen konnte.

Das war keine leichte Aufgabe, denn ausgetretene Pfade gab es nicht und Rechnerkapazitäten waren ein knappes Gut (14 KB verfügbarer Arbeitsspeicher, 140 KB Floppy Disk). August Wegmann baute aus allem, was ihm brauchbar erschien, ein System zur Datenhaltung mit Abfragefunktionalität, statistischen Auswertungen und graphischer Ergebnisdarstellung. Und das Ganze mit einer Anwenderschnittstelle, die auch für Nicht-Informatiker nutzbar war.

In jener Zeit wurden noch Lochkartenstapel zur Abarbeitung von Batchjobs zusammen mit den Daten abgegeben und Stunden später die hoffentlich brauchbaren Ausdrucke abgeholt. Dabei konnte August Wegmann erste Erfahrungen mit Statistikpaketen sammeln, die ihm ab 1980 bei den Arbeiten auf einem Apple II mit UCSD – Pascal zugute kamen. Aus diesen Anfängen – Persistierung von Tabellen, Query-Funktionalität, graphische Oberfläche – entstand dann im Lauf der Jahre ein Software-System, das in den 80er Jahren in kurzer Zeit (und für einen kurzen Zeitraum – dazu später mehr) das führende relationale Datenbank-System außerhalb der Großrechnerwelt wurde: Adimens.

Adimens wurde entwickelt und vertrieben von der Karlsruher Firma ADI, deren Mitgründer und Gesellschafter August Wegmann war. ADI machte Karlsruhe als Standort für SoftwareEntwicklung in der ganzen Welt bekannt. Verfügbar war Adimens initial für den damals revolutionären Apple II, später für Lisa und MacIntosh. Im Lauf der Jahre kamen HP-Rechner, der IBM-PC, DEC PDP 11, VAX-Rechner, verschiedene Unix-Rechner (sun, HP) dazu, im Jahr 1987 war Adimens 4 für Windows verfügbar. Die Zersplitterung der Hardware- und Betriebssystem-Landschaft machte die flächendeckende Verbreitung von Adimens zu einer wahren Herkulesaufgabe für die kleine Karlsruher Softwareschmiede.

Diejenige Leistung, die ich persönlich am meisten schätze, war die Implementierung von Adimens auf dem Atari ST: Wir schreiben das Jahr 1986. Atari ST war mein Arbeitsplatzrechner, eine kostengünstige Alternative zu den um Faktoren teureren Macs. Unsere Werkstudenten, ich arbeitete damals bei einer Siemens-Tochter, kamen jeden Tag voller Stolz mit einem neuen Stapel von 3,5 Zoll-Disketten – mit einer Kapazität von 720 KB, später 1,44 MB – voller raubkopierter Software2 zur Arbeit. Meist handelte es sich um Spiele, manchmal aber auch um neue Büro-Programme wie Textverarbeitung oder Spreadsheets. Einmal war sogar eine komplette Smalltalk-80-Umgebung dabei – sie wurde meine erste Begegnung mit Smalltalk. Eines Tages waren die Studenten besonders stolz: »Hier – endlich eine echte relationale Datenbank!«. Das war Adimens.

Den Kopf hinter Adimens, August Wegmann, lernte ich erst gut 25 Jahre später persönlich kennen. Er konnte mir lachend versichern, dass ADI damals auch mit der Version für den Atari tatsächlich Geld verdient hat. Was aber viel wichtiger war: Mit der Atari-Version hat er es einer Generation von neugierigen jungen Softwerkern ermöglicht, erste experimentelle Erfahrungen mit einem relationalen DB-System zu machen. Es waren nicht die Raubkopien, die 1989 zur Einstellung des Produktes Adimens führten, sondern die Einführung von Access als integriertem Bestandteil des Microsoft Office-Pakets. Damit war die Pionierzeit bei den Datenbanken zu Ende. Marktmacht, Produkt-Bundling und Normierung bestimmen seither den Datenbank-Markt.

In den 90er Jahren bearbeitete August Wegmann zwei ganz andere Felder: Zwischen 1990 und 1995 entwickelte er Anwendungen und Werkzeuge auf der Grundlage von Systemen wie Hypercard. Fünf Jahre, bevor das World Wide Web mit HTML Fahrt aufnahm, hat August Wegmann die Möglichkeiten einer Hypertext-Umgebung nicht nur erkannt, sondern umgesetzt: Er entwickelte für eine Bank einen Editor, mit dem eine Hypermedia-Anwendung (ein Kiosk-System für Kunden) von den zuständigen Sachbearbeitern bearbeitet werden konnte. Dieser Editor war also ein frühes Content Management System für ein Hypermedia-System. Ebenfalls in den frühen 90er Jahren entstand ein Homebanking-System. Die Kommunikation erfolgte nicht über das Internet, sondern über BTX, das damalige Angebot der Bundespost.

So war es nur folgerichtig, dass August Wegmann auch zu den WWW-Pionieren gehörte: Sowohl der Banking-Kiosk als auch das Homebanking-System wurden 1996 und 1997 auf die neue Plattform umgestellt. 1998 wurde August Wegmann dann als Professor für »Elektronische Medien und Märkte« berufen. Als Professor und auch in anderen Funktionen, z. B. als Vorstand des VKSI, gibt August Wegmann seine reiche Erfahrung weiter. Der Gründer mancher erfolgreicher Karlsruher Firma ist durch seine Schule gegangen. Neben seiner Lehrtätigkeit ist Professor Wegmann heute ein gefragter Experte für Gutachten und Analysen in Fragen von Software-Qualität, Performanz und optimalem Datenbank-Einsatz. Besonders aufmerksam verfolgt er die Entwicklung von HANA – vielleicht die nächste Datenbank aus Deutschland, die Geschichte schreiben wird. August Wegmann hat mit seinen Ideen und Händen Pionier-Software entwickelt. Im Gegensatz zu manch anderem ist er damit aber nicht reich geworden, er besitzt weder Yachten noch Luxusvillen. Sein größter Luxus sind seine Fahrräder, mit denen er den meisten Zwanzigjährigen immer noch davonfährt – ungeachtet seines nicht mehr ganz jugendlichen Alters von 60 Jahren. Ich bin stolz darauf, dass August Wegmann mein Freund ist und nicht Larry Ellison.

gerhard_goosAutor: Matthias Grund

Am 22. Februar 2011 wurde Professor Gerhard Goos mit einem Festakt als Direktor des FZI verabschiedet. Goos ist einer der Gründerväter der deutschen Informatik. Somit markiert sein Abschied auch das Ende der Gründungsepoche der noch jungen Wissenschaft Software Engineering.

Der 1937 in Nürnberg geborene Goos promovierte 1965 in Mathematik an der Universität Erlangen wurde danach Assistent und Oberassistent beim 13 Jahre älteren Friedrich L. Bauer. Die beiden, Bauer und Goos, prägten als »Bauer/Goos« (das Standardlehrbuch) für mehr als eine Generation deutscher Informatikstudenten.

1970 wurde Goos auf ein Ordinariat, zunächst noch in der Fakultät für Mathematik, in Karlsruhe berufen. Seine Aufgabe: Strukturierung und Fortentwicklung der Informatik aus den in Karlsruhe bestehenden zahlreichen Anfängen. 1972 konnte dann die Fakultät für Informatik in Karlsruhe, als die erste Deutschlands, gegründet werden.

Als Gerhard Goos im November 2006 an der Universität verabschiedet wurde, erinnerte sich sein Kollege Peter Lockemann an eine turbulente Zeit: »… den einst äußerst unkonventionellen Weg des BMBF, das bei der Karlsruher Fakultät für Mathematik anrief und fragte, ob sie zur Gründung der Informatik sechs Lehrstühle haben möchte. Bereits 14 Tage vor seinem Stellenantritt in Karlsruhe wurde Professor Goos zum Vorsitzenden der Berufungskommission ernannt, die innerhalb von drei Jahren sechs Lehrstühle besetzen sollte.«¹ Als erster Institutsleiter der Karlsruher Informatik war Goos, wie er im Laufe der Festveranstaltung selbst einräumte, »heilfroh, als die Fakultät dann schließ- lich gegründet war« und er sich wieder seinem wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt, dem Übersetzerbau, zuwenden konnte.

1983 übernahm Goos ein Institut an der damaligen Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung, von 1986-1991 war er Mitglied im Vorstand der Gesellschaft. 1984 gehörte er zu den Gründervätern des FZI.

Hinter den dürren Zahlen, die seine Vita markieren, verbirgt sich ein gewaltiges Lebenswerk. Goos war nicht nur ein wichtiger Impulsgeber und Motor für zahlreiche Forschungseinrichtungen und wissenschaftliche Institutionen, er war vielgelesener Autor und Koautor zahlreicher Publikationen, er hat sich um die Ausbildung mehrerer Generationen von Informatik-Absolventen verdient gemacht. Aus seinen Instituten sind zahlreiche hervorragende SoftwareIngenieure, Professoren und IT-Manager hervorgegangen.

Dass die Karlsruhe nicht nur wissenschaftlich, sondern auch industriell zu den weltweit wichtigsten Informatikregionen gehört, haben wir auch Gerhard Goos zu verdanken. Goos wurde nun zwar als Direktor des FZI verabschiedet. Karlsruhe muss aber künftig nicht auf seinen Rat verzichten: Für ihn wurde am FZI der Titel eines »Direktor emeritus« geschaffen.

Zum guten Schluss erlaube ich mir noch einige persönliche Sätze: In den frühen 80er Jahren hörte ich, als Student der Physik, eine Vorlesung von Professor Goos zur Programmiersprache Prolog. Ich brauchte keine Bescheinigung, ich wollte keine Prüfung machen, ich hatte kein Gebrauchs-Interesse an dem Vorlesungsinhalt, es hat mich einfach interessiert. Es war eine der anregendsten Vorlesungen, die ich in meiner Studienzeit gehört habe. Und ich habe kurz danach dann mein Berufsleben nicht als Physiker begonnen, sondern mit der Programmierung von Prolog- und Lisp-Anwendungen. Über zwanzig Jahre später, schon Vorstand der andrena objects, traf ich Goos wieder, bei einer Jahresfeier der Fakultät. Wir standen beide vor der Türe, im Freien. Goos rauchte eine Zigarette, ich rauchte eine Zigarette. Ich eröffnete Goos, dass er verantwortlich dafür ist, dass es die andrena gibt, weil ich vor vielen Jahren seine Vorlesung gehört habe und er mich, als Physiker, für die Informatik begeistert hat. Goos knurrte nur auf fränkisch: »Und, haben Sie das bereut?« Nein, lieber Herr Professor Goos, Danke für Alles!

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Kay Berkling hat auf unsere Mitgliederversammlung zur Auflockerung einen Vortrag über Gamification gehalten. Hier weitere Hintergrundinformation:

gamification_ICL_BerklingFullPaper

PaperFinalCSEDU_2013_Berkling

fzi

Das gemeinnützige Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie.

http://www.fzi.de/

etengo

Der Personlvermittler für freiberufliche IT-Experten

https://www.etengo.de/

d4k

Die Devoxx4Kids organisiert weltweit Veranstaltungen, bei denen Kinder Computerspiele entwicklen, Roboter programmieren und eine Einführung in Elektronik bekommen.

http://www.devoxx4kids.org/deutschland/

erstmals auch in Karlsruhe - von Synyx veranstaltet:
http://www.synyx.de/neuigkeiten/14_07_d4k/

mintinka

Eine Gruppe von Frauen in Mint Berufen trifft sich regelmäßig beim Erfahrungsaustausch zum Bestehen in einer Männerwelt

http://www.mint-gruppe-karlsruhe.de/

fischertechnik

Spielerisch komplexe technische Konstruktionen planen, bauen und programmieren.

Mehrere AGs and den Karlsruher Schulen sowie Samstagsworkshops zum "Wettkampf"

https://fischertechnik-ag.wikispaces.com/

 

siemens

Siemens Standort Karlsruhe

Zentrum für:

  • Prozessautomatisierung
  • Fertigungsautomatisierung
  • Gebäudeautomatisierung
  • Industrial Services

http://www.automation.siemens.com/khe/standort-karlsruhe-siemens-industriepark-karlsruhe-2463.htm

k3.logo

 

K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe

k3_globus

Der Ansprechpartner für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Karlsruhe. Das K³ ist eine gemeinsame Einrichtung des Kulturbüros des Kulturamtes und der Wirtschaftsförderung Karlsruhe.

http://www.k3-karlsruhe.de/

Im 10. VKSI-Magazin nimmt wie immer das Thema Softwarequalität eine große Rolle ein, hier einige Highlights aus dem Inhalt:

  • Karlsruher Entwicklertag 2014: „Heimvorteil - Softwarequalität aus Deutschland“
  • Software-Sicherheit und Qualität, Wibu-Systems feiert 25 jähriges Jubiläum, Gründer Oliver Winzenried spricht im Interview über Softwareschutz und Lizenzierung.
  • Im „ Karlsruher Softwaregespräch“ diskutieren Professor Ralf Reussner, Christian Popp und Matthias Grund unter dem Titel „Agilität versus Architektur“.
  • Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzende rdes Cyberforums, würdigt in seiner aktuellen Kolumne „Cybertrends“  Karlsruhes herausragende Reputation als IKT-Region.
  • Wie man subjektive Urteile quantifizierbar macht, beschreibt Jan-Hendrik Spieth von der Audials AG im Artikel „Usability-Qualität messen“
  • Das CyberForum stellt "Seminaut", sein neues Format für die Weiterbildung vor
  • außerdem haben wir eine große Anzahl interessanter Stellenanzeigen veröffentlicht

Wenn Sie das nächste Mal dabei sein wollen, schreiben Sie eine Mail redaktion(at)vksi.de

frauenhofer

Auch in  Karlsruhe gibt es einen Ableger.

 

gdg_karlsruhe

Auch in Karlsruhe sind die Google Developer vertreten. Mitglied werden unter

https://developers.google.com/groups/chapter/109775289623271731783/

 

searchMeetup

Search Meetup Karlsruhe:
Viel Info rund um den Bau der eigenen "Suchmaschine" in Treffen, Vorträgen und Diskussionen um den Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

http://www.meetup.com/Search-Meetup-Karlsruhe/


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Der Gründer Club für den Unternehmer von Morgen


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Vision und Ziele

Förderung von Unternehmern und Unternehmen, um Innovationen zum Erfolg zu führen.

http://kit-gruenderschmiede.de/de/


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Das ZKM setzt sich mit neuen Medien auseinander, um diese In der Gestaltung und in der Begegnung mit der Wissenschaft anzuwenden.

In enger Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe und anderen Institutionen versteht sich das ZKM als Forum für die Begegnung von Wissenschaft und Kunst, Politik und Wirtschaft.

http://www.zkm.de


hfm-karlsruhe-01-schloss

Die Hochschule für Musik bietet ein vielfältiges Studienprogramm für alle Facetten der Musik nach Karlsruhe. Dabei sind auch einzigartige Studiengänge wie Musik-Journalismus und Musik-Informatik mit von der Partie.

http://www.hit-karlsruhe.de/hfm-ka/imwi/

dotnetka
Auch die .Net Entwickler haben Ihre Usergroup in Karlsruhe:

http://www.dotnet-ka.de/


hfg_logo_01

Durch die staatliche Hochschule für Gestaltung kommt eine weitere Basis für Kreative nach Karlsruhe.

 

 

http://www.hfg-karlsruhe.de/


phpug_karlsruhe_logo

Regelmäßige Treffen für alle PHP-Interessierte für gegenseitige Unterstützung sowie Wissenaustausch.

http://www.phpug-karlsruhe.de/


barcamp_ka

aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp

Ein Barcamp (häufig auch BarCampUnkonferenzAd-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenenWorkshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können teilweise aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen (z. B. bei gemeinsamen Programmierworkshops).[1]

http://www.barcamp-karlsruhe.de/
https://www.facebook.com/BarCampKA


SoftwerkskammerWappenLinks

Über uns

Die Gruppe zum Thema Software Craftsmansship in Karlsruhe mit Events wie CodeRetreats oder OpenSpaces oder tauschen sich einfach nur via Mailingliste aus.

Was wir in den nächsten Wochen veranstalten, findest Du unter Aktivitäten.

https://www.softwerkskammer.org/groups/karlsruhe


seven2one

Als führender Softwarehersteller für die Energiewirtschaft in DACH entwickelt Seven2one smarte Softwarelösungen für integriertes Datenmanagement in Handel, Beschaffung und Vertrieb. http://www.seven2one.de

promatis

Gemeinsam mit dem Kunden konzipieren PROMATIS-Berater intelligente Geschäftsprozesse und Kennzahlensysteme. Die Besonderheit: Die Berater setzen konsequent auf einfach verständliche grafische Geschäftsprozessmodelle und bringen bereits vorgefertige Best Practice-Prozesse mit.

http://www.promatis.de

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arvato Financial Solutions

http://www.arvato-infoscore.de

Lbank_logo

Baden-Württembergs Förderbank  für die Wirtschaft, die Kommunen und die Menschen im Land – damit Baden-Württemberg ebenso leistungsstark wie lebenswert bleibt.
https://www.l-bank.de

exxeta_logo

Beratungshaus mit Konzentration auf die konsequente Forcierung von Agilität und Innovationskraft in Unternehmen. 
http://www.exxeta.com

exensio_logo_subline_rgb_200px

exensio ist ein unabhängiges Software-Unternehmen von erfahrenen IT Beratern und Architekten.

http://www.exensio.de/

bluehands_logo

Komplexe Webanwendungen und -services, Mobile Apps, Cloud-Lösungen. http://www.bluehands.de

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BrandMaker und die Marketing Efficiency Cloud

BrandMaker ist der führende Anbieter von Marketing Resource Management-Systemen (MRM) in Europa.

http://www.brandmaker.com/de/

CodeWrights ist Dienstleister für die Geräteintegration in der Automatisierungsindustrie.

http://www1.codewrights.biz/site/index.php/de/

 

netpioneer

Netpioneer ist - aus Erfahrung mit einer Vielzahl erfolgreicher Projekte - zu einem der führenden Unternehmen für CMS- und E-Business Lösungen.

http://www.netpioneer.de/

Das CyberForum e.V. und der Verein der Karlsruher Softwareingenieure (VKSI e.V.) haben beschlossen zu kooperieren. Der VKSI e.V. wird ab März 2013 Special Interest Group des CyberForum und startet Workshop-Reihe in den Räumen des CyberForum.

CyberForum und VKSI sind wichtige Vertreter der IT-Region Karlsruhe und wollen durch eine engere Kooperation den IT-Standort Karlsruhe weiter stärken. Der Schwerpunkt des VKSI liegt dabei auf der Vernetzung der Karlsruher Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure in den vielen mittelständischen Software-Unternehmen wie bei nationalen und internationalen Marktführern, in dem KIT und den anderen Hochschulen und in den verschiedenen Forschungseinrichtungen. Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • In den VKSI Sneak Previews referieren Fachleute zu Innovationen in der Softwaretechnik, beim Networking werden Kenntnisse und Erfahrungen zusammengeführt und weitergegeben.
  • Das VKSI Magazin berichtet regelmäßig über die Umsetzung der State-of-the-Art Themen in der Region und veröffentlicht die Stellenanzeigen der IT-Unternehmen.
  • Gemeinsam mit dem Objektforum und der GI-Regionalgruppe veranstaltet der VKSI den Entwicklertag, die Konferenz für Softwareentwicklung in Karlsruhe.
  • Der VKSI informiert gemeinsam mit dem KIT im Rahmen von informatikBOGY junge Talente über Informatik-Berufe, um Vorurteile und Berührungsängste gegenüber dem Berufsbild abzubauen.
  • 2013 neu hinzu kommen die VKSI Workshops, die Reihe beginnt mit „Grundbegriffen und der Arbeitsweise von Design Thinking“. Diese Workshops werden in den Räumen des CyberForum abgehalten.

„Darüber hinaus sehen wir es als unsere Aufgabe, die Attraktivität der Region für Software Ingenieure zu erhöhen“, sagt Christian Popp, der gemeinsam mit Professor Ralf Reussner und Professor August Wegmann dem Vorstand des VKSI angehört und fügt hinzu: „Durch die Kooperation mit dem CyberForum erweitern wir gemeinsam unsere Möglichkeiten, Software-Engineering-Unternehmen zur Ansiedlung in der Region zu motivieren und die Region als Sourcing-Standort für Software Engineering Dienstleistung bekannt zu machen.“

Die "Special Interest Groups" im CyberForum sind themen- oder branchenspezifisch geprägte, eigenständige Organisationseinheiten mit Bezug zur IKT, die entweder direkt vom CyberForum oder von eigenständigen Initiativen oder Organisationen betreut und durchgeführt werden. Sie werden strategisch vom Leitgedanken des CyberForum, den IKT-Standort durch umfangreiche Netzwerkaktivitäten noch attraktiver zu gestalten, umfasst.

Professor Ralf Reussner sagt: „Wir freuen uns über die engere Vernetzung des VKSI mit dem CyberForum. Unserer beider Zielgruppen, Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure für den VKSI und die Unternehmen der Region für das CyberForum ergänzen sich hervorragend. Der VKSI als "Special Interest Group" bleibt dabei organisatorisch komplett eigenständig. Mitarbeiter von Mitgliedsunternehmen des CyberForum sind als Gast bei den Veranstaltungen des VKSI willkommen.“

„Durch die Kooperation mit dem VKSI erreichen wir noch besser diejenigen klugen Köpfe, die tagtäglich an den technischen Lösungen der Zukunft arbeiten“, so Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des CyberForum. „Das bündelt die fachlichen Kompetenzen, erhöht die Expertise und stärkt somit nicht nur unser Netzwerk, sondern die gesamte Region.“

Den Auftakt der Kooperation bildet der Workshop zum Thema „Design Thinking“ am 18.04. in den Räumen des CyberForum. Interessierte können sich auf den Webseiten des CyberForum und des VKSI für die Veranstaltung anmelden.

Ziele des VKSI

zieleDie Region Karlsruhe als Kompetenzzentrum für Softwaretechnik besser sichtbar machen: An Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Software-Unternehmen in Karlsruhe und Umgebung sind herausragende Kompetenzen der Softwaretechnik versammelt. Um die Attraktivität dieser Region für Software-Experten in aller Welt sichtbar zu machen, sind folgende Maßnahmen notwendig:

Karlsruher Softwaretechnik-Know-how zu einem Pool bündeln, sichtbar und zugänglich machen, dazu eignet sich am besten ein Portal.

Softwaretechnik als Thema stärker in bestehende regionale IT-Initiativen einbringen.

Software-Ingenieure bei Ihrer Suche nach interessanten Arbeitgebern unterstützen. Kenntnisse und Erfahrungen in der Softwaretechnik zusammenführen und verbreiten: Vernetzen, austauschen, anregen (lassen) und zusammenarbeiten beschleunigt auch die Innovationen in der Softwaretechnik. Kenntnisse und Erfahrungen in der Softwaretechnik zusammenzuführen verbreitert das Know-how und hilft (unter anderem), schneller die passenden Partner zu finden. Der VKSI wird Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung bieten.

Ein Forum für Angebote zur beruflichen Weiterbildung in Softwaretechnik aufbauen ("lebenslanges Lernen").

Der VKSI wird mit gezielten Veranstaltungen, Kontakten und Informationen den Austausch erleichtern und das Netzwerk enger knüpfen, vorhandenen Aktivitäten wollen wir zusätzliche Sichtbarkeit verschaffen.

ingenieur

Softwaretechnik als Ingenieurdisziplin in der öffentlichen Wahrnehmung stärken: Wir alle wissen: das Image des Softwareingenieurs entspricht in keinster Weise der Realität oder ist sowieso nicht existent. Wie und wo arbeiten Softwareingenieure? Übersetzen sie anderer Leute Ideen in Software oder entwickeln sie eigene Ideen? Tragen alle Softwareingenieurs Karohemden? Gibt es auch Frauen, die diesen Beruf ergreifen (und und müssen die dann auch Karohemden tragen)? Aber auch innerhalb unserer Branche existieren heterogene und diffuse Ansichten. Außerdem ist, im Gegensatz zur Berufsbezeichnung "Ingenieur", die Berufsbezeichnung Softwareingenieur in Deutschland nicht geschützt. Wie viel Ingenieur also ist im Softwareingenieur?

Der VKSI wird explizit daran arbeiten,das Berufsbild des Softwareingenieurs klarer zu umreißen und die Attraktivität des Berufs darzustellen.

Dazu gehört auch, die Öffentlichkeit über "Softwaretechnik aus Karlsruhe" zu informieren (Presse, Web, Messen und Kongresse).

Nachwuchs fördern: Der VKSI will Nachwuchsförderung in der Region und für die Region betreiben, das bedeutet zum einen, Schülerinnen und Schüler für den Beruf des Softwareingenieurs begeistern und zum anderen, Absolventen und Berufsanfänger unterstützen.

Ein Beruf der nicht bekannt ist, kann auch für Jugendliche nicht attraktiv sein. Erfahrungen über gelungene Aktionen für Kinder und Jugendliche werden wir verallgemeinern und die Best Practice unseren Mitgliedern zugänglich machen.

Absolventen und Berufsanfänger sollten so schnell wie möglich alle Möglichkeiten wahrnehmen können, sich zu informieren, ihre Stärken herauszubilden, den richtigen Arbeitsplatz zu finden. Für Berufsanfänger schaffen wir Foren und Kontakte für den richtigen Einstieg ins Berufsleben.

Dazu gehört für den VKSI auch, Software-Ingenieuren und dem wissenschaftlich-technischem Nachwuchs aus der Region und aus der ganzen Welt die Software-Region Karlsruhe nahe bringen
Satzung
Die Satzung als PDF zum Download:
VKSI Satzung (~60KB)

Im VKSI-Magazin #9 "Alles kontorlliert?" beschäftigen sich unsere Autoren mit der Qualitätssicherung: Unter dem Titel "Warum guter Code und agiles Testen ein schönes Paar sind" beschreiben Maynard Harstick und Daniel Knapp, wie "Agiles Testen" den Ansatz verfolgt, Testen und Entwickeln eng zu verzahnen. "Professionelle Qualitätssicherung in einem Multi-Plattform-Umfeld" lautet der Titel des Artikels von Alexander Schmitt, Jürgen Ockert und Ralf Payer. Edgar Schüber und Sven Fischer fragen sich, ob die Kombination "Prozesse und Qualität" ein Oxymoron ist, also eine rhetorische Figur aus zwei sich gegenseitig ausschließenden Begriffen. Ralf Eichhorn schreibt über smarter city Karlsruhe, hier geht es nicht zuletzt um die Lebensqualität in unserer Stadt. Und da das Thema Qualitätssicherung und Tests auch auf dem Entwicklertag, der jährlich in Karlsruhe stattfindenden Konferenz für Software Engineering, eine große Rolle gespielt hat, haben wir noch eine kleine Übersicht über die dort gehaltenen Beiträge beigefügt.

Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium in Baden-Württemberg gibt Hilfestellungen zur Entscheidungsfindung. Frühzeitig, also nicht erst kurz vor dem Abitur, hilft es, sich im Dschungel der Berufsfelder den nötigen Überblick zu verschaffen.

Was ist informatikBOGY?
Seit vier Jahren bietet der VKSI für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ein Praktikum im Bereich der Informatik unter dem Namen informatikBOGY an. Dabei unterstützt uns die Fakultät für Informatik vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). VKSI und KIT möchten junge Talente über Informatik-Berufe informieren, um Vorurteile und Berührungsängste gegenüber dem Berufsbild abzubauen. Im Laufe von fünf Praktikumstagen wird das gängige Klischee vom lnformatiker als langweiligen Computerfreak gerade gerückt.

Vor allem Mädchen sollen ermutigt werden, die verschiedene Facetten der Informatikberufe kennen zu lernen.

An wen richtet sich das Angebot?
Für informatikBOGY können sich Schülerinnen und Schüler bewerben, die Interesse an Informatik, neuen Technologien, Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften haben.
Programmiererfahrung wird nicht vorausgesetzt.

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Programm

Während der informatikBOGY-Woche werden die Schülerinnen und Schüler über den Alltag von Informatikern in der Forschung am KIT informiert, nehmen an interaktiven Führungen (Rechenzentrum, Forschungszentrum Informatik usw.) teil, lernen den Alltag von Informatikern in der Wirtschaft im Partnerunternehmen des Vereins der Karlsruher Software Ingenieure (VKSI) kennen und schließen das eigene Praktikumsprojekt ab. Jede Praktikumswoche ist anders gestaltet und bietet einige Überraschungen für unsere Schnupperinformatiker.
Bewerbungsunterlagen

Anschreiben (mit Datumsangabe des BOGY-Praktikums)
tabellarischer Lebenslauf
Kopie vom aktuellen (letzten) Zeugnis
Die kompletten Bewerbungsunterlagen können entweder per E-Mail an bogy@vksi.de oder per Post an folgende Adresse geschickt werden:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) IPD Prof. Reussner - Geb. 50.34 "BOGY" Am Fasanengarten 5 76131 Karlsruhe
Kontakt
Bei Interesse oder Fragen stehen die Ansprechpartner gerne zur Verfügung:
Tatiana Rhode | E-Mail: tatiana.rhode∂vksi.de
Prof. Dr. Ralf Reussner | E-Mail: reussner∂kit.edu
Oder http://bogy.zukunft-informatik.de/

Liebe informatikBOGY-Partner,

wir bedanken uns bei Ihnen und Ihren Kollegen für das Engagement im informatikBOGY-Projekt und würden uns freuen Sie als Partner im neuen Jahr zu begrüßen.

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Das achte VKSI Magazin ist erschienen und wirft wieder einige Schlaglichter auf die Softwareentwicklung  in und aus Karlsruhe:  Der Artikel App-Generation – Generaion-App beschreibt einen Ansatz zur plattformübergreifenden Entwicklung von mobilen Anwendungen, das Programm des nächsten Entwicklertags (5.-7. Juni) in Karlsruhe wird vorgestellt und der „Karlsruher Kopf“ dieser Ausgabe ist Professor August Wegmann, ein wahrer „Hidden Pioneer“. Einen großen Stellenwert hat auch die Nachwuchsförderung in diesem Heft: Unser Praktikum informatikBOGY, der Aufruf „Rettet den Informatikunterricht“ und die Finish-IT-Initiative – Karlsruhe lässt keinen fallen.

Die siebte Ausgabe des VKSI-Magazin widmet sich dem Thema Contracts in der Software Entwicklung. Sie ermöglichen die Prüfung von Software noch über die Möglichkeiten von Unit Tests hinaus. Anlass dieses Titelthemas ist das vor kurzem erschienene und durch den VKSI geförderte C4J Framework, dass speziell für Java Anwendungen die Entwicklung und Prüfung von Contracts ermöglicht.

Das Magazin wird an den Hochschulen verteilt, geht mit auf verschiedene Messen und Konferenzen und wird den Mitgliedern direkt zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus steht das Magazin hier online: als pdf zum Download und als Klickmagazin mit Links zu den Homepages der Unternehmen.

 

Wenn Sie das nächste Mal dabei sein wollen, schreiben Sie eine Mail redaktion(at)vksi.de oder nutzen Sie unser Online Formular für Autoren.

Das sechste VKSI-Magazin beschäftigt sich mit Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung. Auf dem Titel ein Diamant – als die perfekte Kombination von innerer und äußerer Qualität. Das Magazin wird an den Hochschulen verteilt, geht mit auf verschiedene Messen und Konferenzen. Darüber hinaus steht das Magazin hier online: als pdf zum Download und als Klickmagazin mit Links zu den Homepages der Unternehmen.

Das fünfte VKSI-Magazin beschäftigt sich mit Cloud Computing aus und für die IT-Region Karlsruhe. Das Magazin wird an den Hochschulen verteilt, geht mit auf verschiedene Messen und Konferenzen. Darüber hinaus steht das Magazin hier online: als pdf zum Download und als Klickmagazin mit Links zu den Homepages der Unternehmen. Wenn Sie das nächste Mal dabei sein wollen, schreiben Sie eine Mailredaktion(at)vksi.de.

Das vierte VKSI-Magazin beschäftigt sich mit "Lebenslangem Lernen in der IT-Region Karlsruhe" Das Magazin wird an den Hochschulen verteilt, geht mit auf verschiedene Messen und Konferenzen. Darüber hinaus steht das Magazin hier online: als pdf zum Download und als Klickmagazin mit Links zu den Homepages der Unternehmen. Wenn Sie das nächste Mal dabei sein wollen, schreiben Sie eine Mailredaktion(at)vksi.de oder rufen Sie Susann Mathis unter 0721 38 42 435 an.

Das dritte VKSI-Magazin ist als Sonderausgabe zum Thema "Karriere in der IT-Region Karlsruhe" erschienen und berichtet über Unternehmen, Jobs und Konferenzen.

Das Magazin wird an den Hochschulen verteilt, geht mit auf verschiedene Absolventenmessen (zum Beispiel JOBcon IT, diverse Bondings, Catch-the-Job, etc.), außerdem auf Konferenzen wie dem Hightech Unternehmer Kongress des CyberForums, den XP-Days Germany und weitere. Darüber hinaus steht das Magazin hier online: als pdf zum Download und als Klickmagazin mit Links zu den Homepages der Unternehmen.

Wenn Sie das nächste Mal dabei sein wollen, schreiben Sie eine Mail redaktion(at)vksi.de oder rufen Sie Susann Mathis unter 0721 38 42 435 an.

imageC4J Version 6.0 – mehr als assert statements

Verein Karlsruher Software Ingenieure stellt neues Framework vor
Neues Release des Framework zur Definition von Verträgen in Java +++ Vollständig unterstützt durch Eclipse +++ Erweiterung des Java Assert Konzepts +++ Auch für Legacy Systeme geeignet +++ Sneak Preview am 11. Oktober in Karlsruhe

Agil zu Programmieren und trotzdem formale Verträge beispielsweise mit Schnittstellen zu verknüpfen – das ermöglicht das neue Release von C4J, Contracts for Java. Damit werden die Möglichkeiten des assert Konzepts in Java entscheidend erweitert. Vorgestellt wird das neue Release des Frameworks vom Verein Karlsruher Software Ingenieure (VKSI). Wie der VKSI hervorhebt, wird C4J 6.0 durch Eclipse vollständig unterstützt und schützt die definierten Vertragsbeziehungen auch bei intensivem Refactoring. Damit erfüllt das neue Release eine äußerst wichtige Anforderung der agilen Entwicklergemeinde an das Contracts for Java-Konzept. Am 11. Oktober wurde das Framework erstmalig bei einem Sneak Preview präsentiert.

imageVerträge, also das systematische Definieren von Vor- und Nachbedingungen und Klassen-Invarianten, die zur Laufzeit überprüft werden können, steigern nachhaltig die Effektivität und Effizienz in der Software-Entwicklung. Mit dem neuen Release des Frameworks C4J legt der VKSI nun eine Entwicklung vor, die das assert-Konzept von Java entscheidend erweitert. C4J ermöglicht das Formulieren und Vererben von machtvollen Verträgen mit den vollständigen sprachlichen Mitteln von Java. Dazu trennt C4J die Vertragsklauseln konsequent vom Quellcode durch das Einführen von Vertragsklassen. Beim Laden der Klasse fügt C4J per Bytecode-Instrumentation die Vorbedingungen direkt zu Beginn der zu schützenden Methoden ein und die Nachbedingungen und Klassen-Invariante an deren Ende. Weil die Bedingungen damit auf Bytecode-Ebene Bestandteil der Methoden geworden sind, können sie zur Laufzeit überprüft werden.Die Vertragsklassen stehen in einer direkten Vererbungsbeziehung zu den sie schützenden Klassen. Das ist speziell für das Refactoring wichtig, da durch die Vererbungsbeziehung Eclipse alle Refactoring-Mechanismen automatisch auch auf die zugehörige Vertragsklasse anwendet. Folglich entstehen auch bei intensivem Refactoring keine Inkonsistenzen und damit auch keine aufwändigen Nacharbeiten für die Programmierer.
Diese – jetzt überflüssig gewordenen – Zusatzarbeiten waren einer der Hauptkritikpunkte an den ersten Generationen von C4J, wie sie Jonas Bergström aus Stockholm und Hagen Buchwald aus Karlsruhe beim Karlsruher Entwicklertag 2011 vorgestellt hatten. Die von Jonas Bergström in Stockholm entwickelte erste Generationen des Frameworks basierte auf Namenskonventionen, so dass beim Refactoring der zu schützenden Klasse Inkonsistenzen zur zugehörigen Vertragsklasse auftreten konnten.C4J 6.0, die zweite Generation von C4J, setzt auf den Stärken der ersten Generation von Jonas Bergström auf und vermeidet gleichzeitig deren Schwächen. Zudem können nun auch Verträge für Legacy Code erstellt werden, da das neue C4J keinerlei Anpassungen im Quellcode der zu schützenden Klasse erfordert, sondern vollständig von außen an die bestehenden Klassen per Vererbungsbeziehung angehängt werden können. Diese Fähigkeit öffnet C4J den immer wichtiger werdenden Anwendungsbereich der Sanierung von Alt-Systemen (Legacy Code).
C4J garantiert sowohl für Legacy Code als auch neue Software-Projekte, dass ein Software-System am Ende auch wirklich stets genau das tut, was es tun soll.Vorgestellt wird das Framework, das aus der Kooperation von C4J-Vater Jonas Bergström in Stockholm und den VKSI-Mitgliedern Ben Romberg und Hagen Buchwald in Karlsruhe entstand, am 11. Oktober beim Sneak Preview „QS Best Practices in Karlsruhe“ im Technologiepark Karlsruhe. Ben Romberg, der Autor von C4J 6.0 und Agiler Software Engineer der andrena objects ag, referiert dort über „Contracts im Software Engineering.

imageMit der Java Usergoup Karlsruhe gibt es auch bei uns einen Vertreter aus der grossen weiten Java Welt. Dadurch finden sich auch immer wieder hochkarätige Speaker bei uns ein. In der Regel im monatlichen Abstand.


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schon zeit 15 Jahre gibt es hier immer wieder spanende Vorträge aus einem breiten Themenspektrum. Siehe die Termine unter:

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Wie der VKSI ein Brücke zwischen Studenten, Universität und Firmen bieten möchte, so schildert auch die Nerdzone das Leben und Arbeiten in der TechnologieRegion Karlsruhe auf eine "alterative" Art und Weise:

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KarlsruheJS ist ein regelmäßiges Treffen von JavaScript-Entwicklern in Karlsruhe.

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Beim Science Slam stellen Studenten, Doktoranden und Wissenschaftler in nur zehn Minuten ihre Forschung vor und verbinden dabei Forschung mit Unterhaltung. Wie beim Poetry Slam bewertet das Publikum die Auftritte; somit ist Verständnis und Spaß garantiert. Und dabei macht gerade die Verbindung von Gegensätzen den Reiz aus!

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