Entwickeln für die Cloud

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Datum/Zeit
12.01.2012
18:30 - 20:00
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Veranstaltungsort
Technologiepark Karlsruhe TPK, Casino im Technologiepark

Kategorien


Kurzbeschreibung

Auf der ersten Sneak Preview 2012 werden vier Referenten über Ihre Entwicklungserfahrung mit verschiedenen Technologie-Stacks berichten. Mit Herrn Sösemann haben wir einen Softwareentwickler gefunden, der auf der Cloud-Platform Force.com arbeitet. Herr Korp bietet uns den direkten Einblick in die Möglichkeiten der Cloud-Platform von Microsoft.  Herr Dr. Bauer, CAS Software AG, wird über CAS PIA referieren, einer SaaS-Lösung für das Kundenbeziehungsmanagement. Und als letzten Referenten konnten wir Herrn Renn von 1&1 gewinnen, der über aktuellen Cloud-Entwicklung von 1&1 berichten wird.

Die Referenten

Robert Sösemann – Agilere Softwareentwicklung in der Force.com Cloud

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Die häufig genannten Vorteile der Softwareentwicklung in der Cloud sind Sorgenfreiheit bei Betrieb und Skalierung. Nur wenige Cloud-Lösungen bieten aber auch Antworten auf die Hindernisse bei der Entwicklung, bei der Überführung in den Betrieb und der agilen Weiterentwicklung. Dort jedoch scheitern viele Projekte.
Die Force.com Plattform ist die einzige verfügbare Entwicklungs- und Betriebsplattform, die während des gesamten „Application Lifecycle“ durch vorgefertigte Lösungsbausteine Agilität und Wettbewerbsvorteile schafft. Vor dem Hintergrund agiler, iterativer Vorgehensweisen wie SCRUM skizziert Robert an konkreten Beispielen moderne Softwareentwicklung mit der Force.com Plattform.

Robert ist in der Softwareentwicklung ein gutes Stück herumgekommen. Ob als „normaler“ Entwickler, Entwicklungsleiter, Scrum-Projektleiter oder Vertriebsingenieur. Ob in IT-Beratungshäusern im In- und Ausland, Softwarefirmen oder einer großen Werbeagentur. Immer ging es darum, Software unter “erschwerten Bedingungen“ zum Erfolg zu bringen. Sein Credo: Misserfolge sind nur selten Technologie  und Tools geschuldet – Wettbewerbsvorteile ergeben sich aber eben auch aus der cleveren Wahl der Werkzeuge. Bei logicline hilft Robert Kunden dabei Geschäftsanwendungen insbesondere auf der Cloud-Plattform Force.com zu entwickeln.

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Michael Korp – Infrastruktur Architekt im Microsoft Technology Center

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Cloud Lösungen gibt es in vielen Spielarten – von der Private Cloud bis zur Public Cloud und die wieder als Infrastruktur, Plattform oder Software als Serviceangebot. Viele Anbieter können nur Teile des Spektrum anbieten, während Microsoft ein fast durchgängiges Angebot hat. Den Anwender stellt das aber wieder vor die Wahl der richtigen Lösung und häufig auch vor die Frage, wie er das mit seiner bestehenden Infrastruktur bzw. Lösungen integriert. Die Darstellung und Differenzierung der verschiedenen Optionen von Cloud basierten Lösungen und wie man die verschiedenen Bausteine optimal für das eigene Unternehmen nutzen kann, soll hier im Fokus stehen. Cloud Lösungen können so eine einfache zielorientierte Erweiterung der eigenen Infrastruktur oder auch eine vollständige Alternative dazu sein, ohne dass man auf manche gewohnten Mechanismen des Betrieb verzichten müsste.

Michael Korp arbeitet als Infrastructure Architect für Basisinfrastrukturen im Microsoft Technology Center in Unterschleißheim. Zu seinen Themenbereichen gehört die Windows Plattform, die Virtualisierung, das Systems Management und verwandte Themen bis hin zu Dynamic Datacenter und Private Cloud Architekturen. Als ein Bereich der Developer Platform & Strategy Group bei der Microsoft Deutschland GmbH unterstützt das Microsoft Technology Center (MTC) Kunden und Partner bei der Auswahl der richtigen Lösungskomponenten für Lösungen und Infrastrukturen, der richtigen Systemarchitektur und der passenden Auslegung der einzelnen Komponenten.
Sein Leben bei Microsoft begann vor über 15 Jahren im Consulting für Großkunden. Über die technische Vertriebsunterstützung führte ihn dann sein Weg in die Developer Platform & Strategy Group, wo er heute sein technisches Know-how und seine Erfahrung bei Strategiebriefings, Architectural Design Sessions, Proof-of-Concepts, aber auch bei Veranstaltungen, Seminaren, Roadshows, Webcasts/Chats und im Rahmen von User Group Treffen zur Verfügung stellt.

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Dr. Markus Bauer – CAS Software AG

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Unternehmensanwendungen im SaaS-Modell lassen sich auch mit Standard-Technologien aus dem OpenSource- und Java-Umfeld bauen und wirtschaftlich betreiben, ohne dass man dabei zwangsläufig Cloud-Infrastrukturen wie Google App Engine, Microsoft Azure oder Force.com verwenden muss. Allerdings müssen in Architektur und technischer Umsetzung bestimmte Designentscheidungen getroffen werden, um wesentliche Leistungsmerkmale von SaaS-Anwendungen gut erfüllen zu können. Markus Bauer zeigt in seinem Vortrag anhand von Beispielen aus der Entwicklung von CAS PIA, einer SaaS-Lösung für das Kundenbeziehungsmanagement, wie man hierbei vorgehen kann. Ergänzend berichtet Markus von Erfahrungen, die nach über drei Jahren Betrieb und Weiterentwicklung der Lösung gewonnen werden konnten.

Markus Bauer studierte Informatik an der Universität Karlsruhe. Danach beschäftigte er sich am Forschungszentrum Informatik mit den Themengebieten Softwarearchitektur und -qualität und beriet dabei zahlreiche kleine und große Unternehmen zu verschiedensten Fragestellungen aus diesen Gebieten. Nach seiner Promotion wechselte er zur CAS Software AG, bei der er nun seit über sechs Jahren für die Entwicklung der SaaS-Lösungen und der zugrundeliegenden Plattformen verantwortlich ist.

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